| Schlauchpflegewerkstatt
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| Bei fast jedem Brandeinsatz der Feuerwehren
ist der Einsatz einer Vielzahl von Feuerwehrschläuchen
erforderlich. Die Feuerwehren sind jederzeit mit gereinigten
und geprüften Schläuchen auszurüsten. Die Arbeiten werden in
der Schlauchpflegewerkstatt erledigt. In diesem Bereich
ist der Schlauchpfleger tätig. Seine Aufgabe ist die
Betreuung der Schlauchpflegeanlage, insbesondere der
Austausch der Schläuche sowie das Erfassen und
Verwalten des Schlauchbestandes.
In der Schlauchpflegewerkstatt werden die Schläuche für die
Feuerwehren des gesamten Landkreises beschafft, gepflegt und
gewartet.
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| Die Schlauchpflegewerkstatt besteht aus einer
Schlauchwasch, -trocken und -prüfanlage mit einer Kapazität von
4 Feuerwehrschläuchen pro Waschgang und einer Werkbank mit 1
Vulkanisiergerät zum Reparieren der Schläuche.
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| Ein Waschgang dauert ca. 1 Stunde.
Während der Trocknungsphase ist der Pfleger mit dem
Einbinden neuer Schläuche und Reparatur- und
Flickarbeiten beschäftigt.
Das Arbeitsaufkommen richtet sich stark nach der Anzahl der
Übungen und Einsätze der Feuerwehren.
Der Tausch von verschmutzten oder defekten Schläuchen wird von
der FTZ übernommen.
Durch die Schlauchpflegezentrale sind bei Neubeschaffungen
kostengünstige Sammelbestellungen möglich.
Die Feuerwehren der Städte und Gemeinden brauchen nur den nach
Norm notwendigen Umfang mit einem geringen Reservebestand
vorzuhalten, da die Versorgung zentral über die FTZ organisiert ist.
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| Gerätewerkstatt und
KFZ-Werkstatt |
Es
sind vielfältige Aufgaben, mit denen die Werkstattmitarbeiter
konfrontiert werden.Die Palette reicht vom einfachen
Motorölwechsel bis zur Reparatur der oft sehr komplizierten
feuerwehrspezifischen Gerätetechnik. Dieses sind z.B Überprüfen
und Reparatur der Rettungssätze, Leitern., Leinen,
Sicherheitsgurte Lufthebekissen usw.
Für diese Zwecke sind hochwertige Geräte und Maschinen in der FTZ
vorhanden.
Mit diesen Mitteln und mit qualifiziertem Personal ist es
möglich, die Reparaturkosten für die kreisangehörigen Kommunen
niedrig zu halten.
Man muss bedenken, dass diese speziellen Geräte und Maschinen nur
in Ausnahmefällen in Werkstätten vor Ort repariert werden können.
Eine aufwendige Überführung zum Herstellerbetrieb und eine lange
Wartezeit werden durch die Arbeit der FTZ ebenso vermieden
wie hohe Reparaturkosten.
| Die
FTZ berechnet den
Städten und Gemeinden im Landkreis Grafschaft Bentheim
keine Lohnkosten. Durch laufende Geräteüberprüfungen
werden Folgeschäden vermieden und auch so Kosten gering
gehalten. Lediglich die Materialkosten müssen getragen
werden.
Alle Daten der Feuerwehrfahrzeuge und Geräte werden in der
FTZ
verwaltet. So können Bestellungen frühzeitig erfolgen und lange
Standzeiten werden vermieden.
Um mit der technischen Entwicklung Schritt halten zu können,
werden die Mitarbeiter der FTZ ständig geschult
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Hier werden die Feuerlöschpumpen und Saugschläuche
computergestützt überprüft. |
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| Prüfung und Wartung von Chemieschutzanzügen
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in diesem Bereich der FTZ erfolgt die
Pflege, Prüfung und Reparatur aller Chemikalienschutzanzüge
(CSA) im Landkreis Grafschaft Bentheim.Eine Überprüfung mit
Austauscharbeiten der Verschleißteile findet
in der Regel alle
12 Monate statt.

Außerdem selbstverständlich nach jedem Einsatz.
In diesem Bereich ist der Atemschutzgerätewart
tätig.
Seine Aufgabe ist die Wartung, Prüfung und Reparatur aller
Atemschutzgeräte, Pressluftflaschen und Atemschutzmasken in
regelmäßigen Abständen wie von den Unfallversicherungsträgern und
Geräteherstellern vorgeschrieben.
Diese Arbeiten werden für die Geräte aller Feuerwehren im
Landkreis erledigt. Der Atemschutzgerätewart ist speziell als
Sachkundiger für diese Aufgaben ausgebildet und wird laufend bei den
Geräteherstellern geschult, damit eine einwandfreie
Aufgabenerfüllung in diesem äußerst verantwortungsvollen Bereich
gewährleistet ist.
Die Organisation der Prüftermine gehört ebenfalls zu seinen
Aufgaben.
Eine wichtige Aufgabe ist die Beratung der Städte und Gemeinden
sowie der Gemeinde- und Ortsbrandmeister bei Beschaffungsmaßnahmen
und die Information über neue Vorschriften im Bereich Atemschutz.
| Eine besondere Aufgabe der
Atemschutzwerkstatt ist das
Füllen der Atemluftbehälter. Man bedenke, dass diese
Behälter mit einem Druck von bis zu 300 bar gefüllt werden.
Es können in der Atemschutzwerkstatt gleichzeitig 6 Flaschen
gefüllt werden. Außerdem können noch 3 Flaschen im
Atemschutzübungskeller gefüllt werden. |
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Somit ist der Atemschutzgeräteträger in der Lage, einen Vorrat
von etwa 1800 Liter Atemluft in einer 6 Liter fassenden Flasche mit
in den Einsatz zu nehmen. Das entspricht einer Einsatzdauer von etwa
20-30 Minuten je nach Schwere der Tätigkeit.
Um die Feuerwehren ausreichend zu versorgen, ist eine große
Anzahl von Reserveflaschen im Landkreis beschafft worden, welche in
der FTZ zum Tausch und bei Großeinsätzen zur Verfügung
stehen.
Bei Einsätzen und Übungen ist es die Aufgabe des
Atemschutzgerätewartes der FTZ, das Füllen der Flaschen und
die Betreuung der Feuerwehren bei Großeinsätzen zu übernehmen.
Der Gesamtbestand an Geräten der Atemschutztechnik der
Feuerwehren und der FTZ im Landkreis Grafschaft Bentheim
beträgt über 300 Pressluftatmer.