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Sicher
haben Sie schon oft von Dingen wie Strahlrohr, B-Schlauch oder ähnlichem
gehört und sich gefragt, was das eigentlich genau ist. Hier wollen wir
Ihnen mal zu den gängigsten Feuerwehrwehrtechnischen
Ausrüstungsgegenständen Erklärungen geben.
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Druckschläuche - haben die
Aufgabe der Wasserweiterleitung. Sie bestehen aus schwer brennbarem
Material. Sie haben im Allgemeinen eine flexible Form, das heißt sie
lassen sich flach zusammenfalten, wenn sie nicht unter Druck stehen. Dies
hat den Vorteil, dass sie sich platzsparend transportieren lassen.
Allgemein bei der Feuerwehr gängige Typen sind B-Schlauch (Durchmesser
75mm, Normlängen 5,15,20m) C-Schlauch (Durchmesser 42/52mm, Normlänge
15m), D-Schlauch (Durchmesser 25mm, Normlänge 5/15/20m)
● Feuerwehrbeil - das Feuerwehrbeil ist ein Handwerkzeug für
den Feuerwehrmann. Es dient zum zerkleinern von Holz, zum Einschlagen von
Türen sowie auch als Einreishaken. Es besteht aus einem Keil in
Längsrichtung des Stiels und einer Dexel in Querrichtung, der Griff ist
aus Stahl und mit Gummi ummantelt.

● Feuerwehraxt - sie dient, wie auch das Feuerwehrbeil zum
einschlagen von Türen oder als Einreishaken. Mit dem breiten Keil kann
man auch Holz zerkleinern. Sie ist für die besonderen Ansprüche im
Feuerwehrdienst gestaltet.

● Feuerwehrhaltegurt - früher auch bekannt als
Feuerwehrsicherheitsgurt, Hakengurt oder Breitgurt. Der Gurt an sich
besteht aus einem speziellen, höchst reisfestem textilen Gurtmaterial. An
ihm sind ein Karabinerhaken, eine Öse sowie die Haltetasche für das
Feuerwehrbeil angebracht. Größtenteils nutz man diesen Gurt um sich zu
sichern oder aus Höhen abzuseilen.

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Flammschutzhaube - ist ein zusätzlicher Teil der persönlichen
Schutzausrüstung für den Brandeinsatz, in der Regel in Kombination mit
schwerem Atemschutz und wird unter dem Feuerwehrhelm getragen. Sie ist aus
feuerfesten und hitzebeständigen Textilfasern (z.B. Kevlar, Kermel HTA
oder Nomex) gefertigt und soll die Einsatzkräften der vor Verbrennungen im
Bereich des Halses, Nackens und der Ohren schützen. Oft findet sie im
Winter aber auch als Kälteschutz Verwendung
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Fluchthaube - ist eine Schutzhaube aus beschichtetem Gewebe mit
integriertem Sichtfenster und Mehrbereichsfilter, die zur Rettung von
Personen aus verrauchten Bereichen, meist aus brennenden Gebäuden,
verwendet wird
● Halligan Tool - das Ende der 40er Jahre von Chief Hugh A.
Halligan erfundene Werkzeug ist heute eine hilfreiche Unterstützung der
vorgehenden Trupps im Feuerwehreinsatz. Es empfiehlt sich als universell
einsetzbares Werkzeug mit dem man z.B. Wohnungstüren öffnen oder
Vorhängeschlösser aufbrechen kann. Es ist eine besondere Bauform einer
Brechstange an dessen Stielenden Werkzeugklingen mit Biegungen von 30, 45
sowie 90° angefügt sind.

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Haspel - ist ein Hilfsmittel zum zügigen Verlegen von Schläuchen.
Auf ihr sind B- oder C-Schläuche aufgerollt. Sie hat die Form einer Art
Spule
● Hochdrucklüfter - ist eine Gerät, welches eingesetzt wird, um
verqualmte Räume oder Häuser rauchfrei zu machen. Das Gerät erzeugt während
des Betriebes einen Luftkegel. Mit diesem Luftkegel deckt man die
sogenannte Eintrittsöffnung ab (meistens die Haustür oder ein
Fenster im Erdgeschoss). Dadurch entsteht im Inneren des Hauses ein Überdruck,
der den Rauch aus dem Gebäude hinaustreibt. Voraussetzung dafür ist,
dass eine entsprechende Abzugsöffnung vorhanden ist, die etwa die
1,5fache Größe der Eintrittsöffnung haben sollte
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Hohlstrahlrohr - Besondere Form von Strahlrohr, bei der man sowohl
die Wassermenge als auch die Strahlform individuell einstellen kann. Wegen
der sehr effektiven Löschleistung werden Hohlstrahlrohre in Zukunft die
Mehrzweckstrahlrohre verdrängen
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Hydrantenschild - Hydrantenschilder weisen auf Unterflurhydranten,
also unter dem Straßenniveau liegenden Wasserentnahmestellen aus dem
Ortswassernetz hin. Das hier gezeigt Schild zeigt an, dass es von einer
Leitung DN100 versorgt wird, die Straßeneinbauarmatur befindet sich 4
Meter und 50 Zentimeter nach rechts und 3 Meter und 50 Zentimeter vor
diesem Schild
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Überflurhydranten - ist überirdisch fest installiert und hat
mehrere Abgänge mit genormten Kupplungen, üblicherweise in der Nenngröße
B oder C und seltener auch A. Dies ist auch abhängig vom Durchmesser der
Zuleitung. Der A-Abgang wird meist in der Industrie benutzt, um größere
Wassermengen aus dem Netz entnehmen zu können, sehr selten bei einem
Feuerwehreinsatz
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Pressluftatmer - ist ein schweres umluftunabhängiges
Atemschutzgerät. Aufgrund der begrenzten Luftmenge ist die Einsatzzeit
meist auf 15 - 45 Minuten begrenzt. Die Einsatzdauer ist abhängig vom
Alter des Geräteträgers, von der körperlichen Leistungsfähigkeit und
der Art der Belastung im Einsatz
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Sammelstück - ist eine Armatur und führt die Löschmittelströme
zweier Zuleitungen zusammen. Es wird dazu direkt an den Saugeingang einer
Pumpe angeschlossen und verkleinert diesen von Größe A auf Größe B
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Saugschläuche - sind im Gegensatz zu Druckschläuchen
formstabil, damit sie sich nicht durch den beim Saugvorgang auftretenden
Unterdruck zusammenziehen. Sie werden als Saugleitung an den Saugeingang
Pumpe angeschlossen und zur Wasserentnahme aus offenen Gewässern genutzt
● Schiebleiter - Sie ist eine Anstellleiter aus drei beweglichen
Leiterteilen, die mit einem Zugseil auseinander gezogen werden.
Zusammengeschoben hat sie eine Transportlänge von 5,60m, komplett
ausgezogen erreicht sie eine Länge von 14m was einer Einsatzhöhe von 12m
entspricht. Mit Ihr ist also ein 3.Obergeschoss eines Gebäudes zu
erreichen.
● Schnellangriff - Die Schnellangriffseinrichtung ist ein direkt
an der Pumpe angeschlossener Druckschlauch, der auf einer fest im Fahrzeug
verbauten Haspel aufgerollt ist. In der Regel sind sie 30 bis 50 Meter
lang und bieten vor allem bei kleineren Einsätzen wie PKW- oder
Containerbränden erhebliche Vorteile, da sie schnell einsatzbereit sind. Für
den Innenangriff ist dieser Schlauch eher ungeeignet, da er nur eine
begrenzte Länge hat, schwer zu transportieren ist sowie einen geringen
Querschnitt besitzt. Zudem birgt er die Gefahr, an Ecken abzuknicken und
so die Wasserversorgung zu unterbrechen.

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Spreizer und Schere (hydraulischer Rettungssatz) -
Spreizer und Schere sind hydraulische Rettungsgeräte, die zur Rettung und
Bergung von Menschen aus verunfallten Fahrzeugen oder sonstigen Unglücksfällen
verwendet werden. Ein gesamter Rettungssatz, der auf einem Feuerwehrfahrzeug
zur technischen Hilfeleistung mitgeführt wird, besteht aus einer Schere, aus
einem Spreizer und oftmals auch aus einem Rettungszylinder. Wie die Namen schon
erklären, schneidet man mit der Schere, spreizt mit dem Spreizer Gegenstände
auseinander und mit dem Rettungszylinder drück man Dinge auseinander.
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Standrohr - ist eine Armatur zur Wasserentnahme aus dem öffentlichen
Löschwasserversorgungsnetz über Unterflurhydranten. Es besteht aus einem
langen Standrohrunterteil mit einem Griffstück, einer Klauenmutter am Fuß
des Rohres mit einem Dichtring, sowie einem kurzen Standrohroberteil,
oberhalb davon befinden sich zwei Niederschraubventile mit Festkupplungen
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Steckleiter - Sie ist die bei der Feuerwehr am meisten verwendete
Leiter. Sie kann je nach Lage des Ortes sowie der Einsatzhöhe flexibel
eingesetzt werden, da sie leicht zu tragen ist und durch das
Zusammenstecken mehrere Leiterteile verlängert werden kann. Die
Steckleiter ist eine Anstellleiter, die an ein festes Objekt im Winkel von
65 - 75 Grad angelehnt werden muss und dann bestiegen werden kann.

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Strahlrohre - sind spezielle Armaturen zur
Löschmittelabgabe (Wasser oder Wasser/Schaum-Gemische). Sie gibt es in
den Nenngrößen B, C und D. Alle besitzen die Schaltmöglichkeiten
Vollstrahl, Sprühstrahl und Halt
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Tauchpumpe - Eine Tauchpumpe ist ein transportable (in seltenen Fällen
auch auf einem Fahrzeug eingebaute) Pumpe, welche in die Flüssigkeiten
eingetaucht wird, die es zu fördern gilt. Betrieben wird sie durch elektrischen
Strom, ihre Leistungsfähigkeit bei der Feuerwehr liegt je nach Typ bei 400,800
oder 1500 Liter pro Minute. Das häufigste Anwendungsgebiet bei Feuerwehren für eine
solche Pumpe, ist das auspumpen von voll gelaufenen Kellern.
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Tragkraftspritze - Bisher wurden diese Pumpen TS (Tragkraftspritze)
genannt. Mit Einführung der neuen Norm werden sie als PFPN (Portable
Fire Pump Normal Pressure) bezeichnet. Die tragbaren
Pumpen besitzen einen eigenen Motor, meist einen Ottomotor in seltenen Fällen
auch einen Dieselmotor. Als Antrieb fungieren i. d. R. adaptierte serienmäßige
Motoren. Die Leistungsgrenze dieser Pumpen steht in engem Zusammenhang mit
ihrem Gewicht, das von vier Feuerwehrleuten getragen werden können soll,
und zwar nicht nur auf ebenem Grund, sondern auch in steileren Gebieten in
den Bergen. Sie haben den Vorteil, dass sie auch entfernt vom
Einsatzfahrzeug zur Wasserentnahme aus offenen Gewässern (Flüsse, Seen,
Teiche) verwendet werden können. Neuere Modelle haben einen elektrischen
Starter. Ältere Modelle haben einen Schnurstarter oder eine Kurbel
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Unterflurhydranten - befinden sich unterhalb einer
Hydrantenkappe, die plan in die Straße eingebaut wird. Der Deckel der
Hydrantenkappe wird mit dem Schieberschlüssel ausgehoben und zur Seite
geschwenkt, wodurch der Hydrantenfuß zugänglich wird. Der
Unterflurhydrant ermöglicht den Anschluss eines Standrohres
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Verteiler - ist eine Wasser fördernde Armartur. Sie dient dem
Verteilen des Löschmittels von einer Zuleitung auf mehrere
Schlauchleitungen oder in Sonderfällen auch dem Sammeln von Löschwasserströmen
aus mehreren Leitungen. In der DIN sind zwei Arten von Verteilern genormt:
Der B-CBC-Verteiler und der C-DCD-Verteiler, wobei der B-CBC-Verteiler
deutlich häufiger verwendet wird.
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Wärmebildkamera - ist ein Gerät, welches ein Bild auf der Basis
von Temperatur erstellt. Sie wird eingesetzt, um in verrauchten Gebäuden
nach Personen zu suchen, versteckte Glutnester zu orten und nach
vermissten Personen im freien Gelände zu suchen
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Zumischer - Ein Schaummittel-Zumischer wird dazu verwendet, um Löschschaum
zu erzeugen. Durch ihn wird das Schaummittel aus Kanistern oder Tankbehältern
angesaugt und mit dem durch ihn fließenden Löschwasser in einem bestimmten Verhältnis
vermischt. Je nach der gewünschten Dichte des Schaummittels, stellt man am Zumischer
die prozentuale Zumischrate an Schaummittel in Prozent ein. Eine geringe Zumischrate
erzeugt ein dünnes Schaum/Wassergemisch, eine hohe Rate ein dickes relativ steifes Gemisch.
Man benutzt bei der Feuerwehr tragbare, also überall an der Einsatzstelle verwendbare,
oder stationäre, also im Fahrzeug befindliche Zumischer.
Fehlt
noch was ?
Wir
sind Leute, die diese Geräte in ihrem Feuerwehralltag benutzen. Daher ist
es schwer zu erfassen, welcher Begriff für den Feuerwehrlaien
unverständlich ist und hier noch fehlt. Deshalb würden wir uns freuen,
dass Sie uns mitteilen, wenn für Sie ein solcher Begriff auftaucht, der
hier in dieser Liste noch nicht erfasst ist.
Also nehmen Sie mit uns
Kontakt auf und erläutern, was hier noch
fehlt!
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